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Sonntag, 27. September 2009 – Nach einem leckeren Frühstück bei IHOP - „International House Of Pancakes“ in South Lake Tahoe checkten wir aus unserem Hotel, dem „Alpenrose Inn“ aus und machten uns auf den Weg in Richtung Süden. Genauer gesagt war unser finales Ziel für diesen Tag Las Vegas. Eine reine Fahrzeit von ca. 8 Stunden.
Quasi „am Weg“, nach ungefähr zwei Stunden Fahrt, liegt ca. 20 Kilometer östlich des US Highway 395 und nördlich des Mono Lake der „Bodie Historical Park“, eine kalifornische Geisterstadt. Bodie (Seehöhe ca. 2550 Meter) ist die wohl bekannteste Ghosttown im amerikanischen Südwesten. Sie entstand im Goldrausch Mitte des 19. Jahrhunderts und erlebte ihre Blütezeit in den 1870ern und 1880ern. Für kurze Zeit zählte sie zu den zehn größten Städten Kaliforniens.
Zu besichtigen gibt es heutzutage „nur mehr“ 170 Gebäude, die das große Feuer von 1932 verschont hat, also ein Bruchteil der ursprünglichen Bauten. Darunter unter anderem eine Kirche, die Schule, ein Bankgebäude, eine Bar, einen Laden und mehrere Wohnhäuser sowie das große Minengebäude.
Obwohl die Anreise über die extrem schlechte Schotterpiste mehr als mühselig ist, für Mensch und Maschine, lohnt sich die Mühe. Die von der Parkverwaltung herausgegebenen Broschüren (übrigens auch in Deutsch erhältlich) und die exzellente Beschilderung der einzelnen Objekte vermitteln einen guten Eindruck, wie es damals zugegangen sein musste. Besucher sollten jedoch bedenken, dass es ausser ein paar Trinkwasserbrunnen keinerlei Verpflegung in Bodie gibt. Man sollte also Proviant im Auto haben und sich keinesfalls hungrig oder durstig auf die Reise machen.
Unser nächster Halt auf unserer Reise nach Las Vegas war der Mono Lake, wo wir einen Spaziergang entlang des Boardwalks machten. Der Mono Lake ist ein alkalischer Salzsee östlich des berühmten Yosemite National Parks und ein wichtiges Vogelschutzgebiet. Das Wasser des Mono Lakes hat einen mehr als doppelt so hohen Salzanteil wie das Meer.
Bishop, California war danach unser nächstes Ziel. Dort ist mir bei meinem letzten Besuch eine kleine Bäckerei aufgefallen - Erick Schat’s Bakkerÿ. Damals war es spät am Abend und das Geschäft war bereits zu, und wir reisten früh am morgen weiter. Aber diesmal war Zeit, und wir waren hungrig. Und wurden nicht enttäuscht. Wir speisten leckere Sandwiches auf der Terrasse vor der „Bakkerÿ“ – eine ideale Stärkung für die Weiterfahrt nach Las Vegas. Immerhin noch 4½ Stunden. |