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Las Vegas, Nevada
27.09. bis 01.10.2009 und 04.10. bis 08.10.2009
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Aaaah, Las Vegas … was soll ich noch sagen. Dies war mein mittlerweile schon achter Besuch in dieser Stadt (Juni 2000, Mai 2001, Dezember 2002, September 2003, Juni 2004, Mai 2005, Mai 2008 und jetzt - September 2009) und auch heuer hatte ich das Gefühl, noch mindestens einen weiteren Tag benötigt zu haben. Und auch meiner Freundin, die jetzt auch schon das zweite Mal in Las Vegas war, ging es genauso. Unsere Hotelzimmer habe ich bereits lange im Voraus gebucht, und zwar Anfang Mai.

Paris Las Vegas – Für unseren ersten Aufenthalt in Las Vegas hab ich wieder einmal das Paris Las Vegas ausgewählt. Vor einiger Zeit erhielt ich von dort ein eMail, in welchem die neuen „Red Rooms“ vorgestellt wurden. So ein Zimmer wollte ich unbedingt buchen. Die "Red Rooms" sind neu renovierte, in hauptsächlich rot und beige eingerichtete grosse Zimmer mit Designermöbeln. Im Wohn-Schlafzimmer steht ein riesiges Bett, ein gemütliches Sofa, Couchtisch, Schreibtisch mit Ledersessel, im Wandverbau verbirgt sich ein 42" HDTV Fernseher mit zahlreichen HD-Kanälen. Im geräumigen Badezimmer gibt es eine Dusche und eine Badewanne. Die US$ 120 pro Nacht waren gut angelegt. Wir liessen es uns im Paris so richtig gut gehen – das Wetter war traumhaft sodass wir zwei Nachmittage in der schönen Poollandschaft unter dem Eiffelturm geniessen konnten. Das Wasser im Pool war zwar ein bisschen kühl, aber wir liessen uns nicht abschrecken. Wenn man einmal untergetaucht ist, geht das schon.

Bellagio – Und im zweiten Teil unseres Urlaubs blieben wir wieder im Bellagio, welches zu den schönsten Hotels der Welt zählt. Wir hatten ursprünglich drei Nächte in einem „Deluxe Room“ gebucht, wir änderten jedoch ein paar Tage vorher spontan unsere Reiseroute und unsere Reservierung, um einen Tag früher in Las Vegas anzukommen. Also jetzt 4 Nächte. Uns wurde ein Zimmer mit Blick auf den Strip angeboten, jedoch war dies behindertengerecht ausgestattet, was unter anderem bedeutete, dass im Badezimmer die Armaturen und Handtuchhalter ziemlich niedrig befestigt waren. Zugunsten der tollen Aussicht nahmen wir dies aber in Kauf.  Pro Nacht kostete uns das Zimmer US$ 179. Abends konnten wir die wunderschönen Fountains of Bellagio beobachten. Im Hintergrund das Paris Las Vegas. Traumhaft.

Der künstlich angelegte See vor dem Bellagio ist dem Comer See nachempfunden. Dort spielt sich meiner Meinung nach die schönste Sehenswürdigkeit Las Vegas ab – die Fountains of Bellagio. Für diese Wasserspiele tanzen 1200 extrem starke Wasserdüsen und 4500 Scheinwerfer computergesteuert zu moderner Musik aber auch zu klassischen Arien. Aber auch drinnen gibt’s einiges zu sehen. Das Botanical Conservatory im Bellagio, ein opulent bestückter Innengarten unter einer Glaskuppel, der alle sechs bis acht Wochen der Jahreszeit entsprechend neu bepflanzt wird – und gleich in der Nähe der Schokolade-Brunnen.

Dieser fast neun Meter hohe Chocolate Fountain ist der höchste und größte Schokoladenbrunnen der Welt, gefüllt mit mehr als einer Tonne weißer, hellbrauner und dunkelbrauner Schokolade. Insgesamt 6 Pumpen bewegen die auf ca. 50°C erwärmte Schokoladenmasse durch ein Rohrsystem, um dann die flüssige Schokolade über insgesamt 25 kaskadenförmig angeordnete Glasschalen hinunterfließen zu lassen.

Essen in Las Vegas – Über das Essen in Las Vegas möchte ich hier nichts mehr schreiben, in meinen anderen auf dieser Website abrufbaren Reiseberichten sind bereits viele Tipps nachzulesen. Einzig das Lokal "Earl Of Sandwich" im Planet Hollywood möchte ich erwähnen. Dort gibt's wunderbar leckere (was sonst) Sandwiches, bis spät in die Nacht hinein. Wir waren zweimal dort.

Tanzen in Las Vegas – Auch heuer haben wir eine Perfektionen ("Ballroom And Latin Open Practice Dance Party") besucht - wieder bei "Dance Fitness & Sport", 633 North Decatur Boulevard. Die Tänzer kommen entweder paarweise oder auch einzeln. Diejenigen die alleine kommen tanzen dann jeder mit jeder - jede mit jedem, wobei sich die Anzahl der Damen und Herren die Waage hielt. Auf der Tanzfläche war genügend Platz und David Alexander, der Veranstalter dieser Perfektion, spielte einen guten Musikmix aus allen Standard- und Lateintänzen.

Cirque du Soleil  „O“ – Die Show "O" spielt sich in, auf und um ein riesiges Wasserbecken (45 x 30 Meter) ab, welches als Bühne fungiert. Ein Ensemble aus Synchron-Schwimmern, Kunstspringern und Akrobaten agieren in, auf und über dem Wasser. Wie bei anderen Cirque du Soleil Shows auch weiss man nicht wo man zuerst hinschauen soll. Während die Schwimmerinnen synchron tolle Darbietungen bringen, turnen am Trapez in 30 Meter Höhe Künstler mit waghalsigen Aktionen und springen danach in das verhältnismässig kleine Bassin. Links, rechts, hinter und über einem finden ständig unglaubliche und faszinierende Dinge statt. Ein tolles Erlebnis. Und auch wenn wir pro Ticket US$ 170 ablegen mussten - es war jeden Dollar wert.

Phantom der Oper im Venetian – Während unseres Aufenthaltes in Las Vegas entschieden wir uns spontan, „Phantom - A Las Vegas Spectacular“ zu sehen und besorgten uns ein paar Tage vorher die Karten. Das Theater ist wunderschön und die Bühne wurde speziell für das Phantom entworfen. Der Kronleuchter, der über dem Publikum hängt, ist wirklich riesengross. Es war eine tolle Vorstellung. Spektakuläre Sets und Illusionen, tolle Lichteffekte, fantastische Schauspieler und ein kraftvolles Orchester mit einem Wahnsinns-Sound. Nicht umsonst wurde diese Produktion zur "#1 Show in Las Vegas" ernannt. Auf der VISA-Rechnung schlagen diese beiden Tickets mit € 185 zu Buche.

Alles in Allem hatten wir wieder eine tolle Zeit in Las Vegas. Meine Freundin und ich sind uns einig: Wir kommen wieder!


PS:  Jetzt noch ein paar Bemerkungen zur Abreise am 8. Oktober 2009 –  Wir hatten ja e-Tickets von KLM und am Hinflug gelernt, dass es vernünftiger ist, bereits bevor man sich in Richtung Flughafen in Bewegung setzt, einzuchecken. Aber einfacher gesagt als getan. Wir hatten gebucht:

NW 174 / 12:20 Uhr / Las Vegas – Memphis
NW 58 / 19:15 Uhr / Memphis – Amsterdam
KL 1845 / 12:30 Uhr / Amsterdam – Wien


Im Internet Cafe des Paris Las Vegas versuchten wir auf der KLM Website einzuchecken. Ohne Erfolg. Weder e-Ticket Nummer noch Booking Code wurden akzeptiert. Keine Buchung gefunden. Mist! Na dann auf die Website von Northwest Airlines. Dort wurden bei der Suche nach unserer Buchung alle möglichen Kombinationen zwischen „Last Name“ und „Search By“ ausprobiert … und schliesslich fanden wir sie. Unsere Buchung. Tja, und obwohl uns fast noch ein ganzer Tag vom Rückflug trennte, konnten wir für die Atlantik-Überquerung keine Fensterplätze mit einem Platz daneben mehr finden. Aber halt … da sind noch ein paar. Nur auf den Plätzen stand „$ 50 – coach choice“. Wurscht. Jetzt wird nicht mehr herumgefackelt. Ich wählte diese beiden Plätze aus und gab meine Kreditkartennummer ein.  Jetzt noch schnell die Boarding Cards gedruckt und fertig. Die Extra-Plätze in der Maschine von Memphis nach Amsterdam schlugen auf der VISA-Abrechnung mit € 34 pro Person zu Buche. Aber besser als neben jemand zu sitzen, der ständig aufs Klo muss, der schnarcht, riecht oder mit einem quatschen will. So hatten wir zwei Plätze für uns. Rechts das Fenster und links der Gang. Es war übrigens extrem gut, dass wir vorab eincheckten, denn am Tag der Abreise sahen wir viele verzweifelte Personen, die am Flughafen ihre Nerven wegschmissen. Diese Self-Checkin-Terminals sind ein technischer Alptraum und die Benutzerführung ist eine Katastrophe.
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