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Barcelona, Spanien
26. bis 30. Juni 2007
Barcelona Fotos
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SkyEurope Flug NE3122 / Abflug 17:50 vom Flughafen Wien Unser Hotelzimmer im Hotel amrey Diagonal Der Ausblick von unserem Hotelzimmer Spaziergang entlang der Strandpromenade Port Olímpic Der 80 Meter lange Haifischbeckentunnel im Aquarium Leider eingerüstet: Die Catedral de Santa Eulàlia Zeit fur was Süsses - bei Dulcinea nahe der Plaça del Pi Plaça de Catalunya Las Ramblas / Rambla Bilder Barcelona Plaça Portal de la Pau Mercat de la Boquería Grün und stinkig: Springbrunnen am Plaça de Catalunya Casa Batlló Hard Rock Cafe Barcelona Foto Der von Antoni Gaudí konzipierte Parc Güell Die Casa Museu Gaudí im Parc Güell Der bunte Drache Python im Parc Güell Seit 1882 in Bau: Die Kirche Sagrada Família Der Ausblick vom Castell de Montjuïc Zeit für was Süsses bei Farggi Plaça d'Espanya Auf der Avenida Diagonal, gleich in der Nähe unseres Hotels

Die Flugpreise waren unwiderstehlich günstig, Barcelona soll laut Erzählungen von Freunden eine Reise wert sein, offene Urlaubstage waren noch genug da … also nix wie ab nach Spanien in die katalanische Metropole.

Die Flüge: Unsere Flüge kosteten bei SkyEurope pro Person inklusive aller Steuern und Abgaben 160 Euro. Hinflug am 26. Juni von Wien nach Barcelona um 17:50 Uhr, Ankunft 20:20 Uhr. Rückflug am 30. Juni um 14:40 Uhr, Ankunft in Wien um 17:10 Uhr. Gebucht haben wir fast 4 Monate vorher.

Das Hotel: Gründliche Recherchen führten uns schliesslich zum Hotel "amrey Diagonal". Die exzellenten Bewertungen, die dieses Hotel auf www.tripadvisor.com vorweisen kann, konnten in der Realität nur bestätigt werden. Das Zimmer war supermodern eingerichtet, Parkettboden, bequemes Bett, ein modernes Badezimmer, eine ultraleise Klimaanlage, schöner Ausblick, gutes Frühstücksbuffet und freundlichem und zuvorkommenden Personal. Und zur nächsten U-Bahn Station waren es nur ein paar Minuten zu Fuss. Unser Zimmer buchten wir drei Monate vor Abreise bei www.hrs.com. Das Zimmer kostete für vier Nächte inklusive Frühstück 376 Euro.

Öffentliche Verkehrsmittel: Vom Flughafen in die Stadt (Plaça de Catalunya) gibt es einen speziellen Flughafenbus, das einfache Ticket kostet 3,90 Euro. Fahrzeit ca. 20 Minuten. In Barcelona bewegten wir uns zu Fuss und mit öffentlichen Verkehrsmitteln. Wir kauften 10-Fahrten-Karten ("T-10") zu jeweils 6,90 Euro, so kostete eine Einzelfahrt nur 69 Cent. Verglichen mit den anderen Fahrkarten erschien uns das als die günstigste Option. Die U-Bahn-Stationen in Barcelona sind gewöhnungsbedürftig. Schier endlos scheinende unterirdische Gänge mit zahlreichen Stufen verbinden an den Umsteig-Knoten die einzelnen Linien. Die U-Bahn-Garnituren sind aber modern, sauber und meistens auch klimatisiert.

Die Sehenswürdigkeiten: Wir hatten 3 volle Tage Zeit und konnten in dieser Zeit gemütlich und stressfrei die Stadt geniessen.

Wir besuchten das Aquarium, wo man naturgemäss jede Menge Fische und sonstige Meeresbewohner bestaunen kann und sich so Appetit aufs Abendessen holen kann. Super gemacht ist das Becken mit ziemlich imposanten Haien und Rochen, welches man durch einen 80 Meter langen transparenten Acryltunnel unterqueren kann. Die Sagrada Família, die Kirche des genialen Architekten Antoni Gaudí, ist eine ewige Baustelle. Während an einigen Türmchen schon der Zahn der Zeit schon ausgiebig genagt hat, werden gleich daneben noch neue gebaut. Innen gibt’s nur eine grosse Baustelle zu bewundern, die Aussicht von einem der Türmchen auf die Stadt sollte aber nicht verpasst werden. Es geht mit einem Aufzug rauf und zu Fuss runter.

Der Parc Güell ist öffentlich nicht sehr bequem zu erreichen. Die letzte Etappe ist ein längerer Fussmarsch durch Wohnviertel, wobei jedoch Rolltreppen den teilweise steilen Aufstieg etwas erleichtern. Der Park ist ziemlich weitläufig und die meisten Leute findet man vor dem bunten Drachen Python, von – nicht schwer zu erraten - Antoni Gaudí. Die Catedral de Santa Eulàlia, die Hauptkirche der Stadt, ist zwar schon fertiggestellt, jedoch offenbar schon so lange, dass sie aussen renoviert werden muss. Und so konnten wir sie nur eingerüstet bestaunen. Diese Kirche stammt im Wesentlichen aus dem 14. und 15. Jahrhundert, ausser der Fassade, welche im 19. Jahrhundert geschaffen wurde.

Las Ramblas ist die immer mit Menschen vollgestopfte Promenade im Zentrum der Innenstadt. Dort gibt’s jede Menge Stände mit Krimskrams, mehr oder weniger talentierte Strassenmusikanten, Akrobaten, und diese "menschlichen Statuen". Der Olympiahafen Port Olímpic bietet eine angenehme und abwechslungsreiche Atmosphäre, mit Restaurants, Bars, Terrassenlokalen, Sandstränden wo Beachvolleyball gespielt wird, Strandpromenaden und natürlich, so wie der Name auch verrät, einem Hafen mit so um die 750 Liegeplätzen.

Und jetzt kommen wir zum Essen: Wir haben in Barcelona fast immer gut gegessen. Am besten war es am Olympiahafen. Wenn man dort abends bei den Restaurants vorbeigeht, dann werden einem gleich die jeweiligen Speisekarten in die Hand gedrückt und man wird fast physisch in das Lokal gezerrt. Einer hat die besten Meeresfrüchte der Stadt, der nächste legt sein ganzes Herz und Seele in die Zubereitung der Speisen und garantiert "Geld zurück bei Nichtschmecken". Solche Lokale schieden natürlich sofort aus.

Wir fanden jedoch ein tolles Lokal am Olympiahafen - das "El Cangrejo Loco", was übrigens "der verrückte Krebs" bedeutet. Die hatten es nicht notwendig, bummelnden Touristen den Weg mit Speisekarten zu versperren. Stattdessen wurden wir gefragt, ob wir denn eine Reservierung hätten. Leider nein, aber es konnte dann doch ein Tisch für zwei gefunden werden. Wir hatten wunderbares Thunfischsteak und ein leckeres Filet vom Seewolf als Hauptspeise. Dazu einen Krug mit Sangria. Was will man mehr. Es war für zwei Vorspeisen, zwei Hauptspeisen, eine Nachspeise und Getränke nicht gerade billig (knapp unter 100 Euro), aber wert jeden Cent.

Zwei Absätze zuvor steht in diesem Reiseberichts "fast immer gut gegessen". Wir waren ja auch im Hard Rock Cafe, und dort war das ganze nicht so toll. Es gibt offenbar regionale Unterschiede zwischen den einzelnen Locations dieser Restaurant-Kette. Wir mussten fast eine Stunde auf einen Tisch warten, drinnen war es dann saukalt klimatisiert, und die Musik war dermassen laut, dass an eine Konversation nicht zu denken war. Und das Essen … zum vergessen. Naja, man lernt nie aus.

Es war ein toller Urlaub, Hotel war perfekt, Wetter war ganz ok (bis auf einen Tag der etwas kühl war), die Sehenswürdigkeiten waren sehenswert, die Einheimischen waren freundlich, mit Englisch kommt man überall bestens durch, und die Restaurants (bis halt aufs Hard Rock Cafe) und Cafes waren toll. Wer also einen günstigen Flug nach Barcelona entdeckt, dem empfehle ich - "nix wie hin!"

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