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Togbui Ngoryifia Kosi Olatidoye Céphas Bansah König von Hohoe Gbi Traditional Ghana. Diese zwölf Wörter sind die korrekte Ansprache des Stargastes des Wiener Bonbonballs 2008. Der in Ludwigshafen lebende König Bansah von Hohoe Ghana nebst seiner deutschen Gattin Gabriele war an diesem Abend als Botschafter für die mir bislang unbekannte Firma "Rübezahl Schokoladen" tätig.
Nachdem ich mein Auto in der Garage unter dem Beethovenplatz geparkt hatte, kamen wir kurz nach 20 Uhr im bereits gesteckt vollem Konzerthaus an. Jetzt schnell die Tanzschuhe anziehen, die Jacken und Strassenschuhe an der Garderobe abgeben, und dann rauf die Stufen zur Galerie. Diesmal ergatterten wir Sitzplätze, von denen wir die Eröffnung gut beobachten konnten.
Danach spielte das "Vienna Ballroom Orchestra" im Grossen Saal ganz passable Tanzmusik. Wie auch schon letztes Jahr konnte man aber erst spätnachts vernünftig tanzen, und dann auch nur stationäre Tänze wie z.B. Rumba. Die Tanzmusik wurde immer wieder von "Luftballonregen" unterbrochen. Es ist schon faszinierend, wenn Leute, die sich ein schönes Balloutfit, dazu Schmuck und 60 Euro Ballkarten leisten können, sich wie die Geier auf von der Decke herunterschwebende Jelly-Belly-Aufblasfiguren und Luftballons stürzen und diese bis aufs Letzte verteidigen, und danach die Beute den ganzen Abend nicht mehr loslassen und sogar mit den Jelly-Belly-Plastikmännchen am Arm tanzen. Von den lässig über den Arm geschwungenen, prall mit Gratiskostproben gefüllten Jutesäckchen rede ich ja gar nicht.
Am meisten sind wir heuer im Casali Palmensaal zum Tanzen gekommen. Dort spielte "Habana Son Club" karibisch-kubanische Musik. Wir tanzten dort so einige Salsas, aber auch Rumba und Cha Cha Cha. Die Live-Band war wirklich fantastisch und brachte eine tolle Stimmung.
Die Radio Arabella Disco im Keller war heuer zum Vergessen. Nicht die Musik, aber das Publikum. Dort trieben sich Leute mit Gläsern und Flaschen auf der Tanzfläche herum, was mich eher "unrund" machte. Nach ein paar Minuten beendeten wir daher den Besuch. Im Hofbauer Saal spielte eine weitere Live-Band, die "Night Life Band", aber der Saal war so überfüllt, dass wir nicht einmal rein wollten.
Um Mitternacht wurde im Grossen Saal die Miss Bonbon 2008 gewählt und mit Mannerschnitten aufgewogen. Der König Bansah von Hohoe Ghana gratulierte, danach wurden von dutzenden Fotografen hunderte Fotos gemacht.
Im Grossen und Ganzen war es ein schöner Ball, besonders gut hat mir die Musik im Palmensaal gefallen und dass dort genug Platz war um vernünftig zu Tanzen, wenngleich auch nur Latein.
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