
|
24. - 25. Mai 2008 Wenn du hier klickst kommst du zur Fotogalerie: • zurück zum Hauptmenü • |
|
|
Alabama Hills / Death Valley Samstag, 24. Mai 2008 – Eigentlich wollten wir heute den Yosemite National besichtigen, und dann gemütlich über Tioga Pass zu unserem nächsten Reiseziel fahren. Jedoch wurde im Laufe des Vormittags das Wetter immer schlechter, sodass wir ausser dem Bridalveil Fall nichts anderes besuchen konnten. Die Strasse auf den Glacier Point war wegen starkem Schneefall gesperrt, und was noch schlimmer war, auch die Tioga Pass Road. Da sonst keine weitere Strasse über das Bergmassiv in Richtung Westen führt, war die einzige Alternative eine weite Schleife Richtung Süden, also wieder zurück nach Bakersfield und weiter nach Mojave und von dort aus wieder nach Norden. Weder Susi, mein TomTom ONE XL Navi, noch die gute alte Strassenkarte von Rand McNally wussten was Besseres. Also fünf Stunden Umweg. Nachdem wir also ca. eine Stunde am Parkplatz nahe der Kreuzung Big Oat Flat Road und Tioga Road hofften, dass der Park Ranger doch die Strassensperre entfernte, starteten wir also so gegen halb zwei Uhr Nachmittags in Richtung Süden. Jetzt war Kilometer fressen angesagt. Nachdem wir die Serpentinenstrassen hinter uns gelassen haben gönnten wir uns in Oakhurst mal einen kleinen Imbiss bei Jack In The Box. Danach ging’s weiter bis zum nächsten Hungergefühl, welches sich frühabends in der Nähe von Mojave einstellte. Susi geleitete uns zielsicher zum dort befindlichen Denny’s Restaurant, wo wir beide Sandwiches verdrückten. In unserem Hotel, dem Best Western Frontier Motel in Lone Pine, kamen wir dann so gegen halb 10 Uhr abends an. Sonntag, 25. Mai 2008 – Nach einem ausgiebigen Frühstück im Hotel checkten wir wieder aus und machten uns gleich mal auf den Weg in die nahegelegenen Alabama Hills, die unzähligen Westernfilmen als Drehort dienten. Eine wunderschöne Gegend - bizarre Felsformationen und die Bergkette der Sierra Nevada mit dem zweithöchsten Berg der USA, dem Mount Whitney im Hintergrund. Das Areal ist einfach mit dem Auto befahrbar, jedoch ist eine Karte zu empfehlen, denn das Wirrwarr der kleinen Sandstrassen ist etwas unübersichtlich und Wegweiser sind keine zu finden. Überraschenderweise waren all diese Strassen auf meinen TomTom ONE XL Navi verzeichnet. Wir konnten daher entspannt durch die Gegend fahren, obwohl manche dieser Strassen doch eher für Allrad-Autos zu empfehlen sind. Mit vollem Tank machten wir uns danach auf in Richtung Las Vegas – durch das Death Valley. Unseren ersten Halt machten wir in Stovepipe Wells. Dieser Ort besteht nur aus einem General Store mit Tankstelle, einem Motel (in dem ich im Jahre 2004 einmal übernachtete) und einem Campingplatz. Diesmal kauften wir nur ein paar Souvenirs und Getränke. Nur ein paar Kilometer weiter befindet sich ein grosses Areal von Sanddünen, in welchem wir beim Durchstapfen unsere Schuhe mit feinem Sand füllten. Weiter ging’s dann rauf zum Zabriskie Point, wo wie einen tollen Panorama-Blick auf das Death Valley geniessen konnten. Wieder „unten“ im Death Valley verliessen wir den Highway und fuhren den 14km langen Artist’s Drive ab, einem Rundweg, der durch die verschiedensten farbigen Fels- und Gesteinsformationen führt. Dann ging’s weiter in Richtung Badwater Basin. Die Hauptattraktion besteht darin, an der tiefsten Stelle der westlichen Hemisphäre zu stehen. Der düstere kleine Teich befindet sich 86 Meter unter dem Meeresspiegel und ist umgeben von heisser, unwirtlicher Wüste. Wir unternahmen dann noch eine kleinere Wanderung raus über den trockenen Salzsee, und ich kostete sogar das Salz – es war wie jedes Salz auch. Salzig. Andere Touristen waren da innovativer, die brachten gekochte Eier mit (die gibt’s ja bei fast jedem Frühstücksbuffet) und wälzten diese am Boden um sie schlussendlich zu essen. In Las Vegas kamen wir so gegen 19:00 Uhr an. Für den ersten Aufenthalt in Las Vegas wählten wir das Orleans Hotel and Casino, eine Woche später blieben wir dann im Bellagio. Im Orleans war ich ja schon zwei mal (Juni 2004 und Mai 2005) und so kenne ich dieses Hotel schon sehr gut, auch die Abkürzung wie man von der Parkgarage zu den Aufzügen kommt, ohne durch das riesige Casino laufen zu müssen. Unser Abendessen genossen wir im Spice Market Buffet, welches sich im Planet Hollywood Hotel Resort and Casino befindet. Ich sage nur „King Crab Legs“ - und danke den Krabben-Fischern von Alaska.
|
| • zurück zum Hauptmenü • |
|
|
| Reiseberichte Fotos Bilder Trip Reports - unterwegs mit mouseandbear |