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31. Mai bis 2. Juni 2008 Wenn du hier klickst kommst du zur Fotogalerie: • zurück zum Hauptmenü • |
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Lake Powell / Page / Antelope Canyon Samstag, 31. Mai 2008 – Nachdem wir uns am Buffet in unseren Hotel, dem Ruby’s Inn in der Nähe des Bryce Canyons stärkten, checkten wir aus und machten uns auf den Weg zur Nordseite des Grand Canyons und weiter zu unserem nächsten Ziel, der Stadt Page in der Nähe des Lake Powells. Dort hatten wir ein Zimmer im Holiday Inn Express Lake Powell gebucht. Page selbst ist ein etwas verschlafenes Nest und es mangelt an vernünftigen Restaurants. Und so kam es, dass unser Abendessen aus Gorditas und Chalupas bestand – bei Taco Bell. Sonntag, 1. Juni 2008 – Wir wachten ziemlich spät auf, sodass keine Zeit mehr war, gemeinsam am Frühstücksbuffet in zivilisiertem Zustand einzutreffen, und so machte ich mich mit einem Tablett, zerzausten Haaren und einem zerknittertem Gesicht auf den Weg hinunter in den Frühstücksraum und holte von dort noch schnell ein paar Muffins und Joghurt. Und Kaffee, denn unsere Kaffeemaschine im Zimmer war leider defekt. Wir speisten dann im Zimmer. Übrigens, ich schrieb einen kleinen Zettel mit dem Hinweis auf die kaputte Kaffeemaschine, und noch am selben Abend stand da eine neue. Danach machten wir uns zu Fuss auf den Weg zum Treffpunkt für die „Antelope Canyon Tour“, die ich bereits zu Hause in Wien organisierte. Diese Touren sind sehr begehrt und eine rechtzeitige Reservierung ist unbedingt notwendig. Kostenpunkt US$ 32 pro Person. Pünktlich um 11:30 ging’s dann los, wir wurden zu zwölft auf die überdachte Ladefläche von Pickup-Trucks verfrachtet und ab ging’s in Richtung Antelope Canyon. Die Fahrt dorthin dauerte ca. eine Viertelstunde. Nach einer holprigen Fahrt über eine heisse staubige Sandpiste parkten wir beim Eingang des Canyons. Dort standen schon ein gutes Dutzend anderer Trucks. Der Antelope Canyon ist ein wunderschöner Ort. Reflektierendes Sonnenlicht lässt die hohen, dunklen Sandsteinwände in warmen rot, braun und violett erstrahlen. Nur zur Mittagszeit gelangt das Sonnenlicht bis auf den Canyonboden und die Spotlights sorgen für eine besondere Atmosphäre. Diese entstehen durch herab rieselnden Sand, in welchem die Sonnenstrahlen gebrochen werden. Die jeweiligen Tourguides werfen den Sand in die Luft und verstärken so die Wirkung der Beams. Nur leider stehen sich die Besucher dort teilweise wirklich im Weg, sodass es kaum möglich ist, in Ruhe ein Foto zu machen, ohne andere Besucher im Bild zu haben. Dennoch ist der Antelope Canyon einen Ausflug wert. Nach knapp einer Stunde wurden wir wieder auf die Ladefläche verfrachtet und zurück nach Page gebracht. Jetzt waren wir hungrig und wir suchten uns ein Lokal. Unsere Wahl fiel auf ein mexikanisches Restaurant, dem Zapata’s, wo wir lecker mexikanisch speisten. Wir gingen dann zurück zum Hotel, machten uns frisch und fuhren dann weiter zum Lake Powell, wo wir eine einstündige Schiffsrundfahrt machten. Wir genossen die warme Sonne und die tolle Landschaft am Oberdeck. Abends fiel uns nichts Besseres ein, als wieder zu Taco Bell zu gehen. Aber wie schon gesagt, Taco Bell ist nicht schlecht, nur halt auch nichts Besonderes. Montag, 2. Juni 2008 – Nach dem Auschecken fuhren wir gleich einmal zu Denny’s auf ein leckers Frühstück. Meine Partnerin bestellte wieder einmal French Toast, und ich einen „Slam“ mit Eiern, Speck, Pancakes und Vollkorntoast. Übrigens – dieser Denny’s ist noch nicht auf meinem TomTom Navi verzeichnet. Es ist nur der Aufmerksamkeit meiner Partnerin zu verdanken, dass sie am Tag der Anreise ein Werbeschild gesehen hat, denn das Lokal liegt etwas abseits der Hauptverkehrsrouten. Wir beide mögen Frühstück bei Denny’s. Gut gestärkt machten wir uns auf den Weg in Richtung Grand Canyon South Rim. Aber eine Sehenswürdigkeit gleich ein paar Kilometer ausserhalb von Page wartete noch auf uns – der Horseshoe Bend. Vom kleinen Parkplatz führt ein ca. 1 Kilometer langer Weg zunächst über einen Hügel, und auch danach ist noch nichts zu sehen ausser Wüstenlandschaft. Aber schlussendlich angekommen verschlägt es einen fast die Sprache. Tief unten schimmert der Colorado River, der in Form eines Hufeisens sich durch den roten Fels gräbt. Die Canyonwände fallen mehrere hundert Meter senkrecht ab. Nichts für Akrophobiker. Und es gibt keinerlei Absperrungen. Aber ein tolles Erlebnis und ein wunderschöner Flecken Erde. |
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