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24. bis 29. Mai und 3. bis 6. Juni 2008 Wenn du hier klickst kommst du zur Fotogalerie: • zurück zum Hauptmenü • |
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UNSERE REISEROUTE: San Diego – Sequoia NP – Yosemite NP – Death Valley NP – Las Vegas – Zion NP – Bryce Canyon NP – Grand Canyon NP Norden – Lake Powell / Page – Grand Canyon NP Süden – Las Vegas
Unsere Hotels: Unsere Hotelzimmer habe ich bereits lange im Voraus gebucht, und zwar Anfang Jänner bzw. Mitte Februar. Für unseren ersten Aufenthalt in Las Vegas wurde ein mir bereits bekannte Hotel gewählt – das Orleans Hotel and Casino, in dem ich bereits im Juni 2004 und im Mai 2005 übernachtet habe. Und aus diesmal war es überaus günstig – nur US$ 305 für vier Übernachtungen. Der zweite Aufenthalt war auch für mich etwas Neues – wir hatten uns ein Zimmer im Bellagio organisiert. Für nur US$ 199 pro Nacht, was für ein Hotel dieser Klasse ein Schnäppchen ist. Das Orleans Hotel and Casino liegt ca. 1,5 km vom Las Vegas Strip entfernt. Das Hotel bietet einen kostenlosen Shuttle-Bus an. Wir hatten aber ohnehin ein Auto und so sind wir selbst gefahren und partken dann in einem der Hotels am Strip, meistens im Paris, welches sehr zentral liegt. Im Orleans befindet sich ein gutes Dutzend Lokale, ein über 10.000 m² Casino mit 2200 Slot-Machines, ein Bowling-Center mit 70 Bahnen und eine riesige Konzerthalle. Tja, und das Bellagio – ein Traum. Das Bellagio zählt zu den schönsten Hotels der Welt, der künstlich angelegte See vor dem Hotel ist dem Comer See nachempfunden. Dort spielt sich meiner Meinung nach die schönste Sehenswürdigkeit Las Vegas ab – die Fountains of Bellagio. Für diese Wasserspiele tanzen 1200 extrem starke Wasserdüsen und 4500 Scheinwerfer computergesteuert zu moderner Musik aber auch zu klassischen Arien. Da bekommt man auch bei 40 Grad im Schatten Gänsehaut. Aber auch drinnen gibt’s einiges zu sehen. Das Botanical Conservatory im Bellagio, ein opulent bestückter Innengarten unter einer Glaskuppel, der alle sechs bis acht Wochen der Jahreszeit entsprechend neu bepflanzt wird – und gleich in der Nähe der Schokolade-Brunnen. Dieser fast neun Meter hohe Chocolate Fountain ist der höchste und größte Schokoladenbrunnen der Welt, gefüllt mit mehr als einer Tonne weißer, hellbrauner und dunkelbrauner Schokolade. Insgesamt 6 Pumpen bewegen die auf ca. 50°C erwärmte Schokoladenmasse durch ein Rohrsystem, um dann die flüssige Schokolade über insgesamt 25 kaskadenförmig angeordnete Glasschalen hinunterfließen zu lassen. Wir haben die Tage im Bellagio in vollen Zügen genossen. Gleich nach dem Aufwachen mit dem Aufzug runter vom 17. Stock in den wunderschönen Poolbereich, ein paar Runden im angenehm temperierten Wasser schwimmen, dann zum Trocknen in die Sonne legen, danach rauf ins Zimmer, noch eine kühle Dusche und schliesslich ab zum Frühstück. Essen in Las Vegas: Sonntag, 25. Mai - Abendessen im Spice Market Buffet im Planet Hollywood Hotel Resort and Casino. Dieses Buffet ist zwar etwas höherpreisig (für Las Vegas Verhältnisse, nicht für europäische), bietet jedoch eine riesige Auswahl von Speisen auf sehr hohem Qualitätsniveau. Und es gibt dort sogar haufenweise „King Crab Legs“, leckere Krabbenbeine. Montag, 26. Mai – Frühstück im Orleans Hotel, und zwar im Courtyard Cafe. Da wir eher Spätaufsteher sind, haben wir es in Las Vegas fast nie zu Frühstücks-Buffet geschafft. Macht aber nichts, denn im Courtyard Cafe gibt es Frühstück 24 Stunden täglich, und die Speisenqualität ist dem gleich nebenan befindlichen Buffet haushoch überlegen. Zu Mittag genehmigten wir uns ein paar Donuts bei Krispy Kreme im Excalibur Hotel. Abends schlemmten wir uns mit Sushi voll. Das Todai im Planet Hollywood bietet ein All-You-Can-Eat Sushi-Buffet zu einem vernünftigen Preis. Lecker! Dienstag, 27. Mai – Wir schafften es gerade rechtzeitig zum Le Village Buffet im Paris Las Vegas Hotel and Casino um den Frühstückspreis zu bezahlen um dann mit Frühstück zu starten, und danach nahtlos zum Mittagessen überzugehen. Dieses Buffet bietet unter anderem Spezialitäten aus fünf französischen Regionen. Jede Buffet-Station repräsentiert eine andere Region und viele Speisen werden frisch zubereitet. Und die Crepes sind ein Traum. Meines liess ich mit frischen Blaubeeren füllen, meine Partnerin wollte anfangs keines, der freundliche Crepes-Koch wollte ihr aber unbedingt auch ein kleines Crepe machen, und so entschied sie sich für ein mit Bananen und Schokoladecreme gefülltes. Vollgemampft brauchten wir tagsüber überhaupt nichts zum Essen. Abends gingen wir dann ins Rainforest Cafe im MGM Grand. Etwas kitschig und laut – der Lärmpegel wird zum Grossteil von den animierten Nachbildungen von Elefanten, Affen, Krokodilen und Nashörnern verursacht. Von den Decken hängen Lianen, künstliche Bäume sind bis unter die Decke gebaut und alle paar Minuten wird Beleuchtung ein gedimmt wird und es geht ein tropisches Gewitter mit Donnern und Blitzen los. Mittwoch, 28. Mai – Auch heute frühstückten wir wieder in Paris. Und zwar im Café Île St. Louis, welches 24 Stunden am Tag offen ist und französische und amerikanische Gerichte bietet. Meiner Partnerin hat es der French Toast angetan, und der ist dort besonders lecker. Mittags hatten wir nur Hot Dogs im Food Court der Fashion Show Mall und ziemlich spät am Abend, es war schon nach 23 Uhr, besuchten wir Canter’s Delicatessen im Treasure Island. Dort gibt es leckere Hot Pastrami Sandwiches. Sabber! Donnerstag, 29. Mai – Am Tag der Abreise aus Las Vegas frühstückten wir im French Market Buffet im Orleans Hotel and Casino. Für’s Frühstück zahlt man dort nur US$ 6.95 – dafür bekommt man jedoch eher mittelmässige Qualität und eine kleinere Auswahl an Speisen, aber das Preis-Leistungsverhältnis stimmt allemal. Dienstag, 3. Juni – Unseren zweiten Aufenhalt in Las Vegas begannen wir gleich mit einem nächsten Dinner-Highlight, dem Buffet at Bellagio. Geboten wird einer der am schönsten dekorierten Buffetbereiche in ganz Las Vegas. Und beim Essen ist für jeden etwas dabei. Geboten wird alles was die italienische Küche bietet, daneben die Shrimps, Krabbenbeine, leckere Fleischgerichte vom Rind, Lamm und Huhn, eine Sushi-Abteilung, appetitliche Fischgerichte, frische Salate und nicht zu vergessen die unzähligen Desserts. An diesem Abend haben wir uns definitiv überfressen, denn wir konnten uns danach fast nicht mehr bewegen. Eine Schande, aber was soll’s, es ist Urlaub. Mittwoch, 4. Juni – Noch immer voll vom Vorabend, aber doch ein klein wenig hungrig entschieden wir uns, nur auf einen Kaffee und Croissants zu gehen. Wir wanderten also durch unser Hotel, dem Bellagio, und fanden das Palio, ein kleines, hübsch eingerichtetes Selbstbedienungs-Cafe mit Blick auf die Pool-Landschaft. Wir tranken leckere Cappucinos, dazu hatten wir ein Croissant, einen Muffin und ein italienisches Biscotti mit Schokoladeglasur. Im Palio wird es aber nicht das billige Massenproduktions-Zeugs serviert, sondern Qualitätsware vom Chef Jean-Philippe Maury. Das wirkt sich einerseits auf die Geschmacksnerven, aber andererseits auch auf das Geldbörsel aus. Aer was soll’s, es ist Urlaub. Tagsüber waren wir immer noch nicht hungrig, erst abends überkam uns ein kleiner Appetit, den wir in der La Creperie im Paris Las Vegas stillten. In diesem Selbstbedienungslokal bestellten wir uns zwei frisch zubereitete Crepes. Donnerstag, 5. Juni – Unser letztes vernünftiges Frühstück in Las Vegas (am darauffolgenden Tag mussten wir schon frühmorgens am Flughafen sein) hatten wir wieder im Café Île St. Louis im Paris Las Vegas. Meine Partnerin hatte – welche Überraschung - French Toast und ich gönnte mir Steaks and Eggs. Wow, das Steak war ein Traum. Tagsüber kamen wir wieder ohne etwas zum Essen aus, und abends verschlug es uns ins Cafe Lago, dem Buffet im Caesars Palace. Es waren überhaupt keine Leute in der Warteschlange, das sollte mich stutzig machen – tat es aber leider nicht. Als wir drinnen waren war es aber zu spät. Für Las Vegas Standards bietet dieses Buffet nur eine winzig kleine Auswahl an Speisen und ich fand mir nicht so richtig etwas, meiner Partnerin hat es, im Gegensatz zu mir, jedoch sehr gut gefallen. Meiner Meinung nach ist das Cafe Lago keinen Besuch wert. Definitiv ein Highlight unserer Zeit in Las Vegas war der Besuch der Show „Kà“ vom Cirque du Soleil im MGM Grand Hotel and Casino. Dieses fantasievolle Bühnenmärchen erzählt mit jeder Menge Special Effects, fantastischer Akrobatik und interaktiven Projektionen die Geschichte eines Königskinderpaares, das getrennt voneinander zahlreiche Abenteuer und Prüfungen bestehen muss, bevor es schliesslich wieder zueinander findet. Kernstück des über 50 Meter hohen Bühnenraums ist eine Plattform, die mit einem Hydrauliksystem in alle Richtungen gedreht und gekippt werden kann und sich unter anderem in ein Floß und in eine Wüstenanschaft verwandelt. Oder sie dient als senkrechte Steilwand für atemberaubende Kämpfe in der Vertikalen. Wir hatten tolle Plätze in der siebenten Reihe um jeweils US$ 137,50 und waren somit ganz nahe am Geschehen. Diese Show ist ein Erlebnis der besonderen Art und jeden Cent wert. Die Tickets habe ich uns übrigens bereits Mitte März organisiert, um gute Plätze zu ergattern. Roulette und Slot Machines: Heuer beschränkte ich mich hauptsächlich auf zwei Spiele – Roulette und die riesigen „Wheel of Fortune“ Progressive Slots. Roulette spielten wir ausschliesslich im Bellagio. Schon alleine wegen der tollen Atmosphäre im Casino. Mindesteinsatz war US$ 10 und üblicherweise spielten wir mit US$ 100 pro Tag. Überraschenderweise waren unsere Gewinne gar nicht mal so schlecht. Wir beschränkten uns auf Drittel-Chancen. Wir setzten entweder auf das Drittel der niedrigsten, mittleren oder höchsten Zahlen, oder auf eine Reihe von 12 Zahlen. Die leichtsinnigen Ausflüge in Carrés (4 Zahlen gleichzeitig) brachten absolut nichts. Die Chips bekommt man übrigens direkt am Tisch vom Croupier und jeder Spieler spielt mit einer anderen Farbe. Bei den Slot Machines spielten wir fast ausschliesslich beim „Wheel of Fortune“, und zwar bei den Progressive Slots, das sind Spielautomaten in verschiedenen Casinos, die miteinander verbunden sind. Mit dem Maximaleinsatz (in unserem Falle 75 Cent) hat man die Chance auf den Jackpot, der zu unserem Zeitpunkt bei ca. einer halben Million Dollar lag und sekündlich grösser wurde. Auch wenn es leider nichts wurde mit dem Jackpot waren die Slots oft ziemlich freigiebig. Im Paris Las Vegas ganz besonders, da verdienten wir uns dort innerhalb von ein paar Minuten das Geld für den Ausflug auf die Spitze des Eiffelturms. Im Grossen und Ganzen hatten wir jeweils nur einen Gesamtverlust von um die US$ 100 pro Person während der gesamten Zeit in Las Vegas. Man muss nur den richtigen Zeitpunkt finden, um nach einem grösseren Gewinn aufzuhören. Tanzen in Las Vegas: Seit über zwei Jahren tanzen sowohl ich als auch meine Partnerin und haben beide mittlerweile den Goldstar-Level erreicht. Und um in drei Wochen nicht einzurosten haben wir in Las Vegas gleich zweimal Perfektionen besucht. Das nennt sich dort "Ballroom And Latin Open Practice Dance Party" Wo: Dance Fitness & Sport, 633 North Decatur Boulevard, Las Vegas Die Tänzer kommen entweder paarweise oder auch einzeln. Diejenigen die alleine kommen tanzen dann jeder mit jeder - jede mit jedem, wobei sich die Anzahl der Damen und Herren die Waage hielt. Auf der Tanzfläche war genügend Platz und David Alexander, der Veranstalter dieser Perfektion, war mit Rat und Tat zur Stelle, wenn mal eine Figur nicht klappte. Die Musik war für uns grösstenteils gleich einem Tanz zuordenbar, bis auf den Amerikanischen Bolero, den wir noch nicht kannten. War interessant zuzusehen und schaute toll aus. Dafür wurde überhaupt kein Paso Doble gespielt. Das Niveau der Tänzer war sehr hoch, obwohl Las Vegas laut David eher eine "Ballroom Dance"-Wüste ist. Ich hab ihn gefragt, ob er ein gutes Fachgeschäft für Tanzschuhe und Zubehör wüsste, er meinte, da wäre eher Kalifornien der richtige Platz. In Las Vegas gibt es natürlich noch ein paar andere Möglichkeiten um "Ballroom Dancing" zu praktizieren, sowohl in anderen Tanzschulen, als auch bei regelmässigen Tanzveranstaltungen in Hotel-Casinos, nur hatten wir zu diesen Terminen halt andere Pläne. Wir haben unsere Zeit in Las Vegas in vollen Zügen genossen. Ich selbst liebe ja Las Vegas schon seit Jahren Und meine Partnerin? Die ist jetzt auch ein Fan dieser tollen Stadt. Wir kommen sicher bald wieder zurück. |
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