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18. bis 20. Mai 2005 Wenn du hier klickst kommst du zur Fotogalerie mit 64 Bildern: • zurück zum Hauptmenü • |
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Wir kannten Mendocino bisher nur von einem uralten Song vom "Sir Douglas Quintet". Und von der Beschreibung in unserem Reiseführer "California's Best-Loved Driving Tours" von Frommer’s. Das war uns etwas zu wenig, und so machten wir Mendocino zu einem Teil unserer 2005 Tour von San Francisco nach Las Vegas. Mittwoch, 18. Mai 2005 – Von San Francisco nach Mendocino Der Morgen in Mill Valley (etwas ausserhalb von San Francisco) begrüsste uns mit dichten Wolken, welche fast bis zum Dach unseres Hotels reichten und war begleitet von Regen und Wind. Ursprünglich planten wir eine gemütliche Autofahrt entlang der wunderschönen Pazifikküste. Als wir in Point Reyes, einem wichtigen Naherholungsgebiet für den Grossraum San Francisco, eintrafen tobte dort ein schwerer Regensturm. Da wir jedoch über den halben Erdball gereist sind gaben wir nicht auf. Wir zogen unsere Regenjacken an und wanderten den letzten Kilometer vom menschenleeren Parkplatz zum Leuchtturm … wo wir jedoch absolut nichts sahen. Die Wolken waren einfach zu dicht, der Regen zu dicht und der Wind zu stark. Aber zumindest konnten wir den Leuchtturm hören – genauer gesagt das Nebelhorn. Komplett durchnässt vom Regen entschieden wir uns, den ursprünglichen Plan aufzugeben und am direkten Weg nach Mendocino weiterzufahren. So gegen 18 Uhr kamen wir in Mendocino an. Wir hatten ein Zimmer namens "Seabreeze" in der Frühstückspension "Alegria Inn" reserviert. Der Ausblick von unserem Zimmer war spektakulär und unsere Terrasse und die Möglichkeit direkt von unserem Zimmer die Stufen zum Ozean hinunterzugehen waren einzigartig. Elaine und Eric, die Besitzer der Pension, waren tolle Gastgeber. Das Frühstück, zubereitet mit ausschliesslich Bio-Zutaten war eine Klasse für sich. Die US$ 179 pro Nacht waren jeden Cent wert. Eric schlug vor, dass wir zum Abendessen ins Mendocino Café sollten, also taten wir es und … waren nicht enttäuscht. Wir hatten exzellente Clam Chowder, Lachs, Scampi und Apfel-Blaubeer-Kuchen. Und wieder einmal war alles bio. Überhaupt findet man in Mendocino fast ausschliesslich nur Bio-Lebensmittel auf der Speisekarte und in den kleinen Greisslerläden. Ein Fastfood-Lokal oder einen Supermarkt haben wir übrigens in Mendocino nicht gesehen. Donnerstag, 19. Mai 2005 – Mendocino Die Sonne schien durch unsere Vorhänge, sodass es einfach war aufzustehen. Das Frühstück im Alegria Inn wird üblicherweise um Punkt 9 Uhr serviert. Wir hatten noch etwas Zeit für einen kleinen Spaziergang runter zum Strand und setzten uns danach in den Frühstücksraum. Elaine machte Frittata mit Broccoli und getrockneten Tomaten. Dazu gab es Zimt-Scones. Ich kann nur sagen "voll gut!". Die nächsten paar Stunden verbrachten wir damit, entlang der Felsküste zu wandern und das Meer zu beobachten. Am frühen Nachmittag gingen wir ins Ortszentrum und kauften uns zwei (Bio-) Sandwiches zum Mitnehmen, welche wir dann auf unserer Terrasse zusammen mit (Bio-) Schokomilch genossen. Am Nachmittag machten wir dann einen Spaziergang durch Mendocino. Der Ort ist voll von historischen Gebäuden, kleinen Märkten, romantischen Restaurants und Cafes und kleinen Frühstückpensionen. Wunderschön sind auch die vielen bunten Bauerngärten, die sich vor und hinter den Häusern erstrecken Unser Dinner hatten wir dann im "955 Ukiah Street Restaurant" und auch dort war jeder Cent der US$ 100, welche wir dort ausgaben, eine perfekte Investition. Wir hatten eine Suppe, einen Salat, zwei Hauptspeisen (Mahi Mahi und Garnelen), eine Nachspeise und dazu kalifornischen Wein. Freitag, 20. Mai 2005 - Von Mendocino nach Redding Bio-Hühner-Zitronen-Kartoffel-Bratwurst mit Pancakes – dieses Frühstück war eine Wucht. Wir hätten nicht gedacht, dass sich all diese Zutaten so gut zusammen "verstehen". Leider war es schon wieder Zeit aufzubrechen, wir packten unsere Sachen und um 11 Uhr vormittags fuhren wir schon wieder weiter in Richtung Norden. Nach ein paar Kilometern machten wir dann einen Stopp um die Mendocino Botanical Gardens zu besuchen – dem einzigen öffentlichen Garten der USA der direkt an einen Ozean grenzt. Sonnenschein, blühende Blumen auf den Klippen und die unruhige See – eine unglaubliche Stimmung. Nach diesem Erlebnis ging es dann weiter in Richtung Redding, unserer nächsten Station dieses Urlaubes, welcher mit einem fast schon traditionellen Aufenthalt in Las Vegas endete. |
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