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Tagesausflug zum UNESCO Weltkulturerbe / 4. Juli 2009 Wenn du hier klickst kommst du zur Fotogalerie: • zurück zum Hauptmenü • |
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Von meinem letzten Ausflug nach Tschechien im August 2005 waren noch einige tschechische Kronen übrig. Das Wetter war gar nicht mal so schlecht, wir hatten Zeit und das Auto war vollgetankt. Und so starteten wir gegen 1 Uhr Nachmittag in Richtung Telč. Mein TomTom Navi, welches ich auf Susi taufte, rechnete eine Fahrzeit von 2½ Stunden aus. Ich entschied mich übrigens für die Route über Fratres, welche über nicht so stark befahrene Strassen führte. Kurz nach 15:30 Uhr erreichten wir das Stadtzentrum von Telč. Dort gibt es gut beschilderte und kostengünstige Parkplätze. Telč liegt im südwestlichen Teil Mährens. Weil der historische, von kleinen Seen und Stadttoren umrahmte Stadtkern seit Jahrhunderten sein besonderes Gesicht behalten hat, wurde die Stadt 1992 in das UNESCO-Verzeichnis eingetragen. Die Häuser des Stadtzentrums waren ursprünglich aus Holz gebaut, nach einem Feuer im späten 14. Jahrhundert wurde die Stadt neu aufgebaut, umgeben von einer Stadtmauer und geschützt von künstlichen Seen. Das Wetter spiele mit, obwohl ringsherum riesige Gewitterwolken am Himmel waren. Wir unternahmen einen gemütlichen Stadtrundgang, um danach in einem Restaurant einzukehren. Im Stadtzentrum konnten wir insgesamt 4 Restaurants entdecken. Und von diesen vier landeten wir im schlechtesten. Wir nahmen im Gastgarten des zum "Hotel u černého orla" gehörigen Restaurants Platz und bestellten Schweinsmedaillons, meine Parterin mit Sahnesauce, und ich mit Championsauce. Dazu Kroketten. Was dann serviert wurde spottete jeder Beschreibung. So etwas Grauenhaftes hatte ich schon lange nicht mehr vor mir am Teller. Das einzig geniessbare waren die Kroketten, welche in Kugelform serviert wurden. Das Fleisch war entsetzlich, auf meinem Teller befand sich nicht mal Lungenbraten, sondern banale Schnitzel. Man konnte sogar noch die Abdrücke des Schnitzelklopfers sehen. Die Saucen waren nicht existent. Stattdessen waren auf dem Teller schleimige Spuren von ekelerregender Farbe und Konsistenz. Mein Champignons sahen aus wie gerade aus der Dose gekippt. Alles in Allem eine Zumutung. Bis auf die Kroketten liessen wir den Mist stehen und zahlten. Da es mir nicht wert war, mich für 6 Euro pro Nachspeise aufzuregen, verzichtete ich auf Ärger machen. Danach gingen wir nochmals zum Schloss, um dort für 50 Kronen eine Riesentüte voll mit frischen heissen Kartoffelchips zu kaufen. Diese verspeisten wir dann am Weg zum Parkplatz. Auf der Heimreise kehrten wir noch in Maissau beim Heurigen Humer-Gilly ein. Ein leckeres "Magnumstangerl" für mich und Wildschweinschinken für meine Partnerin. Danach noch eine Kardinalschnitte und ein Topfenstrudel. Eine Wohltat für den Gaumen. Und für den nächsten Tag haben wir uns noch zwei Mohnzelten mitgenommen. Kurz von 22 Uhr sind wir dann in unserer Meidlinger Wohnung eingetroffen. Jetzt sind nur mehr 120 tschechische Kronen (ca. € 4,60) übrig, Für's nächste mal. |
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