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24. Mai bis 2. Juni 2005 |
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Hier kommst du zur Galerie mit 81 Fotos: Obwohl unsere Familien und Freunde uns schön langsam für etwas übergeschnappt hielten, reisten wir wieder einmal nach Las Vegas. Dies war übrigens bereits unsere sechse Reise in das Epizentrum des Glücksspiels. Dienstag, 24. Mai 2005 Kurz nach 10 Uhr vormittags verließen wir unser Hotel in South Lake Tahoe und machten uns auf den Weg nach Las Vegas. Vor uns lag ein wunderschöner Tag auf den Straßen Kaliforniens und Nevadas. Insgesamt benötigten wir dafür übrigens 9 Stunden. Und wir reisten nicht alleine, denn als wir in South Lake Tahoe unseren Chevrolet Classic auftankten tat das auch ein junges Paar aus Brasilien. Wir kamen ins Gespräch und sie fragten uns, wie sie am besten nach Las Vegas kommen würden und wir meinten "folgt uns einfach". Und das taten sie auch. Wir checkten kurz nach 19:00 Uhr im Orleans Hotel and Casino ein, machten uns frisch und fuhren rüber zum Aladdin Hotel, wo Marcella und Eduardo, unsere neuen brasilianischen Freunde, ihr Zimmer gebucht hatten. Kurz nach 20:00 Uhr trafen wir dann die beiden, gingen nach draußen und da spielten die Fountains of Bellagio wie auf Bestellung gerade "Viva Las Vegas". Für diese Wasserspiele tanzen 1200 extrem starke Wasserdüsen und 4500 Scheinwerfer computergesteuert zu moderner Musik aber auch zu klassischen Arien. Nach dieser gänsehautverdächtigen Begrüßung schlenderten wir weiter zur Cheesecake Factory, welche sich im Caesars Palace befindet. Wir vier teilten uns zwei Vorspeisen, zwei Hauptspeisen und zwei Nachspeisen – besser gesagt Cheesecakes, denn diese Torten sind in diesem Restaurant legendär. Die Portionsgrößen in der Cheesecake Factory sind so riesengroß, dass Teilen die einzige Möglichkeit ist, mehr als einen Gang zu geniessen, ohne mit einem Doggy-Bag nach Hause gehen zu müssen. Zu unserer Überraschung luden uns die beiden ein mit der Begründung, dass sie dankbar wären, dass wir sie über Bergstraßen und danach quer durch die Wüste nach Las Vegas gelotst haben. Kurz nach 1 Uhr früh waren wir zurück in unserem Hotelzimmer im Orleans. Unser Spielverlust an diesem Tag belief sich auf $3. Mittwoch, 25. Mai 2005 Gegen 11 Uhr früh war das French Market Buffet im Orleans bereits geschlossen, daher hatten wir unser Frühstück im Courtyard Café, einem Coffee Shop, an dem man 24 Stunden pro Tag frühstücken, mittagessen oder abendessen kann. Kurz nach Mittag fuhren wir dann zum Strip und parkten unseren Wagen in der Paris Parkgarage. Wir spielten danach im Paris, im Aladdin und im Caesars Palace. In letzterem Hotel verbrachten wir dann mehr als eine Stunde im Kleidergeschäft GAP. Danach gingen wir zur Eröffnung des neuen Victoria’s Secret Shops im Caesars Palace. Dort gab es ein tolles Eröffnungsangebot: Wenn man für mehr als $60 einkaufte, bekam man gratis dazu eine schöne Handtasche, welche mit Kosmetikartikel im Wert von $100 gefüllt war. Dementsprechend war die Warteschlange vor dem Shop. Lianne jedenfalls reihte sich in die Schlange der Wartenden ein und nach ca. 1½ Stunden hatte sie jede Menge Dessous und Kosmetika in ihren Einkaufstaschen – und natürlich auch die Gratis-Tasche mit den kostenlosen Kosmetik-Artikeln. Gegen 20:45 nahmen wir Platz im Spice Market Buffet, welches sich im Aladdin Hotel befindet. Unserer Meinung nach ist das Spice Market Buffet eine der besten Adressen für Abendessen im Buffet-Stil in Las Vegas. Dort gibt es alles von Alaskan King Crab Legs, New York Striploin Steaks, Roast Turkey Breast, Stuffed Pork Loin, Tandori Chicken, und Marinated Lamb Kabobs bis zu allen möglichen Sorten von Pizza und Pasta. Das Dinner-Buffet im Spice Market Buffet gibt es täglich von 16:00 bis 21:30 Uhr und kostet $23.99 pro Person (exklusive Steuern und Trinkgeld). Bei Buffets geben wir übrigens auch die in den USA üblichen 15%, in diesem Fall – wir waren zu zweit – waren das also $5, die wir am Tisch liegen ließen. Komplett vollgefressen gingen wir dann zu Fuß den weiten Weg bis zum MGM Grand, wo wir einige Zeit bei Video-Slots verbrachten, und wieder zurück zum Paris. Um 0:45 waren wir dann zurück in unserem Zimmer im Orleans – erleichtert um $60, welche wir an diesem Tag verspielten. Donnerstag, 26. Mai 2005 Kurz nach 11 Uhr Vormittag trafen wir Marcella und Eduardo in der Warteschlange vor dem Le Village Buffet im Paris Hotel. Wenn man von Frühstücks-Buffet in Las Vegas spricht, dann ist das Le Village Buffet unserer Meinung nach das beste. Frühstück gibt es von 7:00 früh bis 11:30, dann werden die Speisen Schritt für Schritt in Richtung Mittagessen ausgetauscht. Frühstück kostet $12.95, Mittagessen $17.95 (ohne Steuern und Trinkgeld). Es ist also durchaus möglich, zu Mittag zu essen und nur den Frühstückspreis zu zahlen. Wir, im Gegensatz dazu, kamen tatsächlich für das Frühstück, obwohl wir mehr als zwei Stunden dort verbrachten und am Schluss die leckeren Lunch Items genossen. Das Le Village Buffet bietet unter anderem Spezialitäten aus fünf französischen Regionen. Jede Buffet-Station repräsentiert eine andere Region und viele Speisen werden frisch zubereitet. Übrigens revanchierten wir uns und luden unsere beiden "Brasilianer" ein. Nach diesem ausgiebigen Frühstück war es höchste Zeit für Shopping. Also gingen wir ins Aladdin und die beiden Ladies genossen das Angebot von Benetton und GAP. Wir wollten unseren Freunden unbedingt den Schokolade-Brunnen (Chocolate Fountain) zeigen, daher gingen wir anschließend ins Bellagio. Der fast neun Meter hohe Chocolate Fountain im Bellagio ist der höchste und größte Schokoladenbrunnen der Welt, gefüllt mit mehr als einer Tonne weißer, hellbrauner und dunkelbrauner Schokolade. Insgesamt 6 Pumpen bewegen die auf ca. 50°C erwärmte Schokoladenmasse durch ein Rohrsystem, um dann die flüssige Schokolade über insgesamt 25 kaskadenförmig angeordnete Glasschalen hinunterfließen zu lassen. Aber vorher besichtigen wir noch das Botanical Conservatory im Bellagio, ein opulent bestückter Innengarten unter einer Glaskuppel, der alle sechs bis acht Wochen der Jahreszeit entsprechend neu bepflanzt wird. Danach gab es nur einen Weg, um Schokolade aus unseren Köpfen zu verbannen, oder besser aus denen der beiden Mädels … mehr Shopping. Daher verbrachten wir die nächste Zeit wieder bei GAP, diesmal wieder im Caesars Palace. Für diesen Abend hatten Lianne und ich Tickets für die Danny Gans Show und wollten diese am Nachmittag im Mirage abholen. Leider wurde aber genau diese Vorstellung abgesagt. Uns wurden zwar Ersatztickets angeboten – wir konnten zwischen David Copperfield und einigen anderen Shows auswählen – wir wollten aber keine der Alternativen annehmen, und so bekamen ich die $200 wieder zurück auf meine Kreditkarte gutgeschrieben. Wir vier fuhren danach mit der neuen Monorail bis runter zum MGM. Wir kauften uns gemeinsam ein Ticket für 10 Einzelfahrten für $20. Dieses 10er-Ticket kann von mehreren Leuten gemeinsam benutzt werden. Im MGM schauten wir den Löwen im Lion Habitat beim Spielen mit ihren Trainern zu. Das Lion Habitat ist ringsherum aus Plexiglas, so dass man die Löwen von allen Seiten betrachten kann. Durch die Mitte des Geheges führt ein Gang, welcher direkt in den Souvenir Laden des Lion Habitat führt. Unsere brasilianischen Freunde hatten mit ihrer Abendgestaltung mehr Glück als wir. Sie konnten noch Tickets für Mamma Mia ergattern, welche wir am späteren Nachmittag im Mandalay Bay abholten. Danach gingen wir durchs Luxor Hotel in Richtung Excalibur, wo wir bei Krispy Kreme eine ausführliche Donut und Milch Pause abhielten. Während anschließend unsere Freunde im Mandalay Bay das Musical Mamma Mia genossen, spielten wir dort an unseren Lieblings-Slots und kaufte ein paar Souvenirs. Gegen 22:00 Uhr trafen wir uns wieder mit den beiden und gingen in die Coral Reef Sushi Bar (geöffnet von 17 bis 23 Uhr). Wir bestellten eine riesige Sushi-Platte und bezahlten für 4 Personen insgesamt, also mit Taxen und Trinkgeld $130. Die Speisen waren exzellent, nur das Service hätte etwas schneller sein können. Marcella und Eduardo sollte eigentlich am nächsten Morgen nach Los Angeles weiterreisen, sie genossen ihren ersten Aufenthalt in Las Vegas jedoch so sehr, dass sie noch einen Tag anhängen wollten um danach direkt zum LAX (Los Angeles) Airport zu fahren. Ursprünglich wollten sie ja die letzte Nacht ihres Urlaubes in Los Angeles verbringen. Wir schlugen vor, dass sie doch einfach unser Hotel, das Orleans, anrufen sollten. Ich hatte die Telefonnummer des Hotels in meinem Handy eingespeichert und gab es Marcella. Sie rief sofort an und hatte Glück – sie konnte tatsächlich noch ein Zimmer bekommen. Wir gingen danach den weiten Weg entlang des Strips zurück zum Aladdin, wo wie unsere beiden Freund ablieferten, und dann weiter zum Paris, wo wir unser Auto parkten. Kurz nach Mitternacht waren wir wieder zurück in unserem Zimmer. Unser heutiger Verlust in den Casinos belief sich auf $55. Freitag, 27. Mai 2005 Nach einem äußerst preiswerten Frühstück im French Market Buffet im Orleans ($18 für uns beide, inklusive Steuern und Trinkgeld) trafen wir Marcella und Eduardo in der Lobby unseres Hotels. Nachdem sie ihr Zimmer bezogen hatten, fuhren wir gemeinsam mit ihnen zum nächsten Best Buy – einem Elektronik-Supermarkt ähnlich wie Media Markt oder Saturn hier in Europa. Die beiden wollten ein Home Theater System kaufen, und Lianne und ich hatten eine riesige Liste mit Country Music CDs, die wir kaufen wollten. Und wir hatten wieder einmal Glück in Vegas – wir fanden alle unsere CDs und unsere Freunde ergatterten ein tolles Sonderangebot eines Heimkino-Systems. Nachdem wir den beiden halfen, ihren Einkauf im Hotelzimmer zu verstauen, fuhren wir gemeinsam zum "Welcome To Fabulous Las Vegas" Schild am südlichen Strip für die obligatorischen Erinnerungsfotos. Danach parkten wir das Auto – unsere Freunde hatte einen SUV gemietet - im MGM Grand und gönnten uns gleich danach Baileys Milkshakes bei Häagen Dazs. Danach ging’s in den M&M Store, zur World of Coca Cola und der Grand Canyon Experience. Abschließend steuerten wir das Todai im Aladdin an. Wir alle wollten mehr Sushi. Und bei Todai gibt es Sushi soweit das Auge reicht, in allen unterschiedlichen Varianten. Das Buffet ist über 5 Meter lang, es gibt 40 verschiedene Sushi Sorten, 15 Salate und warme Speisen und auf der Nachspeisen-Theke warten über 20 verschiedene Desserts. Bei Todai isst man zu seinem Geburtstag gratis. Man braucht nur einen Ausweis, also z.B. den Reisepass vorzeigen, und man speist kostenlos. Und da Lianne an diesem Tag ihren Geburtstag feierte, bezahlten wir beide insgesamt nur $40 – inklusive aller Steuern und Trinkgeld. Unsere Freunde hatten einen $5 Gutschein welchen wir ihnen aus einer der vielen Gratiszeitschriften ausgeschnitten haben und zahlten dadurch ebenfalls nicht den vollen Preis. Völlig "überfischt" von Sushi genossen wir zwei Vorstellungen der Bellagio Fountains und spazierten danach zurück zum MGM Grand, wo unsere Freunde ihr Mietauto parkten. Zurück im Orleans hatten wir für unsere Verhältnisse eine Riesen-Glückssträhne. Das "Wheel of Fortune" verneunfachte meinen Einsatz von $5 – dadurch konnten wir beide mit einem Gesamt-Tagesgewinn von sage und schreibe $2 aufwarten. Samstag, 28. Mai 2005 Wir trafen unsere brasilianischen Freunde frühmorgens um halb neun beim French Market Buffet. Die beiden mussten spätestens um 10 Uhr nach Los Angeles abreisen, um ihren Flieger nach Hause noch zu erwischen. Danach verbrachten wir ein paar Stunden am Pool, bis zu dem Zeitpunkt, wo wir kein schattiges Plätzchen mehr finden konnten. Und in der glühenden Wüstensonne hält man es nicht unbedingt sehr lange aus. Also was tun? Shopping natürlich. Wir fuhren zum "Best in the West" Shopping Plaza am North Rainbow Boulevard und verbrachten dort jede Menge Zeit im DSW Shoe Store (Diskont-Schuhgeschäft) und bei Old Navy, einem Bekleidungsgeschäft. Danach ging es weiter zum Wal-Mart Supercenter am West Charleston Boulevard, wo wir die "üblichen" Dinge kauften, wie unter anderem JIF Erdnussbutter, Kontaktlinsenflüssigkeit, Vitamintabletten. Zurück im Hotel machten wir uns frisch und zogen uns um, um danach rüber zum Strip zu fahren, wo wir das Auto wieder in die Paris Parkgarage einstellten. Heute war unser Hochzeitstag – zu diesem Zeitpunkt waren wir 7 Jahre verheiratet – und wir gönnten uns das Gourmet Dinner Buffet im Bellagio. Wir mussten zwar über eine halbe Stunde Schlange stehen, bevor wir einen Tisch bekamen, wurden aber mit exzellenten Speisen in einem schönen Rahmen belohnt. Das Buffet im Bellagio bietet einen der am schönsten dekorierten Buffetbereich in ganz Las Vegas. Das Gourmet Dinner Buffet gibt es nur freitags und samstags mit Gerichten wie King-Crab Legs, Kobe Beef, Sushi, Pizza, asiatischen Speisen, und unendlichen vielen Dessert-Variationen. Insgesamt bezahlten wir, Steuern und Trinkgeld mitinbegriffen, $95. Total vollgestopft gingen wir rüber zu unserem Auto und fuhren am Las Vegas Boulevard in Richtung Norden zur Fremont Street. Dort schafften wir es, die letzte Vorstellung der Fremont Street Experience zu sehen. 12 Millionen LEDs und 550.000 Watt Musikleistung aus 208 Lautsprechern verwandeln die mit einem 30 Meter hohen Dach (16.000m²) überdachte Fremont Street nach Einbruch der Dunkelheit zur größten Videoshow der Welt. Um 1:15 Uhr morgens waren wir wieder "zu Hause" im Orleans. Mit einem Casino-Tagesverlust von insgesamt $18. Sonntag, 29. Mai 2005 Weil wir immer noch völlig satt vom Abendessen waren, gingen wir nur kurz runter zu Seattle’s Best Coffee für einen grossen Kaffee, einen Tee und einen Rice Crispy Square, welchen wir teilten. Danach gingen wir aufs Zimmer und packten unsere Koffer. Um exakt 12 Uhr mittags checkten wir dann aus. Weil Lianne noch immer nicht genug hatte vom Shopping fuhren wir nochmals zum DSW Shoe Store und zu Old Navy. Um 14:00 kamen wir dann in unserem zweiten Domizil in Las Vegas an, dem Paris Las Vegas. Beim Check-In hatten wir zwei Möglichkeiten: Ein Zimmer mit zwei Queen-Betten (also mit zwei Doppelbetten) oder einem King-Room, mit einem riesigen Doppelbett, auf dieses Zimmer müssten wir aber 90 Minuten waren. Wir entschieden uns für das King-Zimmer, weil diese Zimmer mehr Platz bieten, eine schöne Wohnzimmer-Ecke mit Couch haben und um einiges komfortabler sind. Während der Bellman sich um unser Gepäck kümmerte ging Lianne ins Paris Casino um Slotmachines zu spielen und ich fuhr rüber ins benachbarte Aladdin, wo ich unser AVIS Mietauto zurückgab. Zeit für’s Mittagessen. Wir haben bereits viele guten Kritiken über die französischen Crêpes gehört, welche in der "La Crêperie" im Paris Las Vegas serviert werden. Da wollten wir uns ein eigenes Bild machen. Und wurden nicht enttäuscht. Um halb vier nachmittags war unser Zimmer fertig, wir gingen rauf, telefonierten kurz mit dem "Bell Captain" und 5 Minuten später wurde schon unser Gepäck gebracht. Das Paris Las Vegas ist einfach perfekt organisiert. Danach verbrachten wir wieder einige Zeit an den Slots und unternahmen einen kurzen Spaziergang zum Venetian. Zum Abendessen wollte ich wieder ins Todai, denn diesmal hatte ich Geburtstag und wollte gratis Sushi und Meeresfrüchte essen. Nur, als wir um 20:30 ankamen war dort schon eine riesige Warteschlange und die freundlichen Todai-Mitarbeiter teilten uns mit, dass wir mindestens 25 Minuten auf einen Tisch warten müssten. Das hätte uns aber nur eine knappe halbe Stunde fürs Essen gelassen, weil Todai schon um 21:30 schliesst. Ich wollte aber unbedingt wieder asiatisch essen, und so gingen wir rüber zum Bally’s Hotel. Dort gibt es ein Restaurant namens "Chang’s At Bally’s". Das wollten wir ohnehin ausprobieren, da eines unserer Lieblingslokale zu Hause in Wien ebenfalls "Chang" heisst. Überraschenderweise bekamen wir gleich einen Tisch. Die Speisen dort können aber nur als mittelmässig bezeichnet werden – nicht besonders gut, aber auch nicht schlecht. Wir zahlten insgesamt $68 (inklusive Steuern und Trinkgeld) für zwei Vorspeisen und zwei Hauptspeisen. Zu diesem Zeitpunkt war auch unser Tagesverlust in den Casinos schon ziemlich furchterregend. Kurz vorm nach hause gehen zeigte jedoch ein Lobster Mania Slot im Caesars Palace Mitleid für das Geburtstagskind. Unser gemeinsame Tagesverlust war daher nur $15 … und nicht dreistellig. Unser Tag endete um 1:30 Uhr morgens. Montag, 30. Mai 2005 Heute war Memorial Day. In ganz USA werden am letzten Montag im Mai Gedenkfeiern abgehalten, um den Männern und Frauen, die in Kriegen oder im Dienste an ihrem Land ihr Leben gelassen hatten, die Reverenz zu erweisen. Viele Amerikaner nutzen dieses verlängerte Wochenende für einen Kurzurlaub. Daher war auch Las Vegas dementsprechend voll. Um 10 Uhr morgens wäre die Wartezeit für das Le Village Buffet über eine Stunde gewesen, daher gingen wir in das benachbarte Café Île St. Louis, wo wir bereits nach 10 Minuten einen Tisch bekamen. Wir hatten ein Continental Breakfast Combo, ein Omelett, und einen Bagel mit Lachs und Cream Cheese. Das Café Île St. Louis ist 24 Stunden am Tag offen und bietet französische und amerikanische Gerichte. Wir bezahlten für unser Frühstück insgesamt $42 (inklusive Steuern und Trinkgeld). Nach dem leckeren Frühstück nahmen wir die Monorail in Richtung MGM Grand, und gingen von dort rüber ins Mandalay Bay, wo wir unsere Tickets für das Musical Mamma Mia abholten. Anschliessend fuhren wir die gesamte Länge der Monorail nördlich bis zum Sahara. Von dort spazierten wir bis zur Fashion Show Mall, wo wir wieder einmal bei GAP vorbeischauten und danach zwei Burger bei Wendy’s am Food Court verdrückten. Wir gingen danach zurück zu unserem Hotelzimmer im Paris Las Vegas (natürlich mit einigen Stopps in den am Weg liegenden Casinos), um uns für den Abend umzuziehen. Wir nahmen danach die Monorail zum MGM, überquerten den Strip zum Excalibur und nahmen den Gratis-Pendelzug um Mandalay Bay, wo wir um 18:50 ankamen – genau rechtzeitig für Mamma Mia. Es war unser zweiter Besuch dieses Musicals und wieder genossen wir jede einzelne Minute. Wir hatten tolle Plätze in der Mitte der dritten Reihe, welche extrem nahe zur Bühne waren. Mamma Mia erzählt eine nette Geschichte, die schauspielerischen und gesanglichen Leistungen sind einzigartig … und dann sind da noch die tollen Abba-Songs. Alle Schauspieler und auch die Musiker im Orchestergraben scheinen, als ob sie einen Riesenspass dabei hätten. Und das färbt auf das Publikum ab, welches am Schluss der Vorstellung in den Reihen mittanzte. Nach 2½ Stunden toller Unterhaltung war es bereits 21:30 Uhr und wir waren dementsprechend hungrig. Wir suchten uns ein nettes Restaurant und entschieden uns für "Red, White and Blue" im Mandalay Bay. Wir hatten zwei Seafood Gumbos und zwei grosse Salate und bezahlten dafür mit Getränken, Steuern und Trinkgeld $58. Wir gingen zu Fuss zurück zu unserem Zimmer im Paris Las Vegas. Am Weg stoppten wir bei Walgreens und kauften unseren Jahresbedarf an Vitamintabletten für zu Hause. Um 1:15 morgens kamen wir im Hotel an. Unser Gesamtverlust heute belief sich auf $66. Dienstag, 31. Mai 2005 Nach nur 15 Minuten bekamen wir unseren Tisch beim Le Village Buffet. Nachdem wir frisch zubereitete Crêpes und Omelettes, Croissants, französischen Käse, Baguette, und viele anderen leckeren Speisen verdrückt haben, gingen wir zu Fuss bis zur grossen Coca Cola Flasche, die gleich neben dem MGM Grand steht. Dort gibt es Tickets zum halben Preis für viele Attraktionen und Shows für denselben Abend. Wir holten uns dort die Eintrittskarten zur Star Trek Experience und nahmen danach die Monorail zum Hilton. Dort verbrachten wir die darauf folgenden drei Stunden in der Star Trek Experience. Wir erlebten dort hautnah mit, was es heißt von den Borg – den bedrohlichsten Feinden im Star Trek Universum - assimiliert zu werden. Als wir nämlich zusammen mit der restlichen Reisegruppe auf eine Forschungsanlage gebeamt wurden um diese zu besichtigen, näherte sich ein Borg Kubus und die Station wurde geentert. Es wimmelte dort nur so von Borg-Drohnen. Ein Fluchtversuch mit einem Shuttle schlug leider fehl und uns allen wurden Borg-Nanoproben injiziert. Nanoproben (Nanosonden) sind Naniten, also mikroskopisch kleine Roboter, die von den Borg eingesetzt werden, um fremde Lebensformen oder Technologien zu assimilieren. Eine schreckliche Erfahrung. Noch ganz geschockt, aber bereits befreit von den Nanoproben, dank einer erfolgreichen Rettungsaktion durch die USS Voyager, verliessen wir das Hilton wieder und fuhren mit der Monorail zum Imperial Palace und querten danach den Strip zum Caesars Palace. Zur Beruhigung der Nerven musste Lianne unbedingt wieder zu GAP einkaufen gehen. Wir gingen danach zum Aladdin und versuchten wieder unser Glück bei Todai und diesmal war überhaupt keine Warteschlange. Unseren Tisch bekamen wir um 20:30 Uhr und wir genossen wieder einmal exzellentes Sushi und Meeresfrüchte. Wir hatten einen $5 Coupon aus einer Zeitschrift aus unserem Hotelzimmer und bezahlten mit Steuern und Trinkgeld insgesamt $63. Da noch etwas Zeit für Einkaufen war gingen wir danach noch zu GAP in der Desert Passage im Aladdin. Zu Fuss ging es dann zum Caesars Palace wo wir bei den sehr populären Star Wars Slots spielten. Nach nur ein paar Minuten machte ich aus meinen $20 eine unglaubliche Summe von $53. Ich hätte sofort aufhören sollen, was ich aber nicht tat und das rächte sich leider und ich ging mit $35 weg. Naja, immerhin $15 Gewinn innerhalb von ein paar Minuten. Um 1 Uhr früh beendeten wir unseren Tag. Unser Gesamtverlust in den Casinos betrug $30. Mittwoch, 1. Juni 2005 Um 10 Uhr früh gingen wir runter ins Café Île St. Louis wo zuerst einmal gemütlich frühstückten. Danach hiess es "rein ins Badezeugs" und ab in den Pool, wo wir ein paar Stunden relaxten. Das Paris Las Vegas bietet einen wunderschönen Pool Bereich gleich unter dem Eiffelturm. Gegen 2 Uhr nachmittags spazierten wir zum neu erbauten Wynn Hotel, wo wir die dortigen Slot Machines ausprobierten. Grosser Fehler! Am späten Nachmittag waren wir bereits mit $80 im Minus. Das Wynn bietet 2700 riesige Zimmer (ab 60m²), 18 Restaurants, eine Kunstgalerie, einen 18 Loch Golfplatz, aussen einen Berg mit Koniferenwald und bis zu 30 Meter hohen Wasserfällen, und innen wunderschöne Bodenmosaike, überall Blumen und was für einen Casinobereich unüblich ist – natürliches Licht. Zum Abendessen gingen wird zum Buffet im Wynn Hotel – gesamt $70 inklusive Steuern und Trinkgelder. Das Buffet bietet mehrere elegante Räume. An 17 Stationen werden alle möglichen Gerichte frisch gekocht. Das Buffet im Wynn ist exzellent und steht definitiv auf der "To-Do-Liste" für den nächsten Las Vegas Besuch. Am Weg zurück schauten wir wieder zu den Star Wars Slots im Caesars Palace vorbei und wir gewannen dort tatsächlich $23. Anschliessend genossen wir zwei Vorstellungen der Fountains of Bellagio an. Meiner Meinung nach sind die Wasserspiele vorm Bellagio die schönste Gratis-Attraktion in Las Vegas. Es wird niemals fad und ich könnte das immer und immer wieder ansehen. Die Atmosphäre ist einfach unglaublich. Im Bally’s Hotel hatte ich schon wieder Glück und gewann $10 bei einem Wheel of Fortune Slot. Daher war unser gemeinsamer Tagesverlust "nur" $47. Der Tag endete mit Kofferpacken bis 1:45 Uhr morgens. Dienstag, 2. Juni 2005 Das war eine sehr kurze Nacht, denn wir mussten bereits um 6 Uhr früh aufstehen. Genau eine Stunde später genossen wir bereits unser letztes Frühstück in Las Vegas – natürlich in unserem Lieblings-Frühstückslokal – dem "Le Village Buffet". Der Bell Service im Paris Las Vegas ist sehr effizient und schnell und es dauerte nach unserem Anruf nur ein paar Minuten, bis unser Bellman, bzw. in diesem Fall unsere Bellwoman, an der Hotelzimmertür anklopfte. Der Check-Out geht sehr schnell und unkompliziert – einfach via TV-Fernbedienung. Um 9:15 Uhr sassen wir bereits im Taxi Richtung Flughafen. Während wir dort bereits am Gate warteten, schmiss ich noch $5 in einen Lobster Mania Slot und war fünf Minuten später um $20 reicher. Unser Flug mit Northwest Airlines nach Memphis war ganz passabel. Aber der Flug von Memphis nach Amsterdam war furchtbar. Wir waren negativ überrascht, dass Northwest immer noch altertümliche DC-10s benutzt, um über den Atlantik zu fliegen. Die einzige Onboard-Unterhaltung war eine grosse Leinwand ganz vorne im Flugzeug. Wir fühlten uns wie in die 80er Jahre zurückversetzt. Die Sitze waren unbequem und die Kopfhörer boten miserablen Sound mit Kratz- und Zischgeräuschen. Und das Flugzeug selbst war unglaublich laut. Also eine einzige Zumutung. Den nächsten Transatlantik-Flug werden wir sicher nicht mehr mit Northwest Airlines fliegen. Kosten für Flüge, Mietauto und Hotels:
- KLM / Northwest Flüge Wien – San Francisco und Las Vegas – Wien: 1650 Euro Dieser sechste gemeinsame Las Vegas Trip war wieder einmal traumhaft. Wir haben uns gut erholt, konnten dem oft stressigen Alltag zu Hause in Wien entfliehen, hatten jede Menge Spass und lernten neue Leute kennen. Obwohl dieser gesamte Urlaub, der in San Francisco begann, uns quer durch das nördliche California zum wunderschönen Lake Tahoe führte und abschliessend mit einem langen Aufenthalt in Las Vegas endete, nicht gerade billig war, bereuen wir keine Sekunde und werden uns immer an diese wundervollen Tage erinnern. |
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